Ein Diakon ist ...

... eine Wiederentdeckung in der Kirche seit dem II. Vatikanischen Konzil
In der Urkirche bis ins frühe Mittelalter gab es bereits Diakone als eigenständiges Amt in der Kirche. Sie waren „Helfer“ der  Bischöfe in der Gemeindeseelsorge und in der Verwaltung der Diözese, bevor dieses Amt für lange Jahrhunderte als eigenständiger Dienst verloren ging und lediglich noch eine Etappe auf dem Weg zur Priesterweihe blieb. Das II. Vatikanische Konzil entdeckte eine Chance für die Kirche des 20. Jahrhunderts darin, in Beruf und Familie bewährte Männer wieder zum Ständigen Diakon zu weihen, die neben ihrem Zivilberuf - in ihrer Freizeit also - oder hauptberuflich als Diakon tätig sind.

Diakon Udo Casel ist ...

...hauptberuflich Diakon seit 1987.
Zuvor war er schon seit 1976 als Gemeindereferent im Erzbistum Köln tätig. In dieser Tätigkeit fand er die Berufung zum Diakonat.

Die Diakonenweihe...

...empfing Diakon Udo Casel am 11.Juli 1987
am Fest des hl. Mönchsvaters Benedikt im Kölner Dom durch den damaligen Kölner Weihbischof Dr. Augustinus Frotz, der selbst beim II. Vat.Konzil dabei war und die Wiederbelebung des Diakonates miterlebt hatte.
Der Weihe voraus gingen 3 Vorbereitungsjahre mit monatlichen Treffen und pastoralpraktischen Seminaren im Erzbischöflichen Diakoneninstitut in Köln. Nach dem ersten Vorbereitungsjahr erfolgte die Erteilung des Lektorates und des Akkolytates, nach dem 2. Jahr folgte die feierliche Admissio. Nach der Weihe schlossen sich weitere 2 Jahre mit speziellen Fortbildungen und spirituellen Vertiefungstreffen an.
Udo Casel wurde mit der 21. Weihegruppe des Erzbistum Köln geweiht.


Der Einsatz...

...von Diakon Udo Casel
begann in der Pfarrgemeinde, in der er von 1981an schon als Gemeindereferent tätig war: in Bergheim-Büsdorf. Dort war seiner Zeit Udo Casel der erste Laienmitarbeiter in der Seelsorge im Erzbistum Köln, der in einer Pfarrgemeinde ohne Priester am Ort in einem Pfarrhaus wohnte und dort die Rolle des Ansprechpartners hatte. Nach seiner Weihe im Jahre 1987 wurde er 1988 nach Kürten-Dürscheid versetzt,

Dort konnte er 17 Jahre lang vielfältig wirken. In weitgehend selbständiger Arbeit hat er hier viele pastoralen Akzente setzen können. In den ersten Jahren lag sein Schwerpunkt im Auf- und Ausbau der Jugendarbeit, für die er bis zu seinem Wechsel auch Hauptverantwortlicher im Pfarrverband war. In den letzten Jahren lag ihm besonders die missionarische Pastoral am Herzen.
Die spirituelle Ausrichtung der Gemeinde bestimmte sein Wirken an diesem Ort in allen Jahren seines Einsatzes.
Seit September 2005 ist er im Pfarrverband "Königswinter Am Ölberg" tätig und wohnt im Pfarrhaus von Thomasberg. Schwerpunktmäßig ist er in der Doppelgemeinde Thomasberg-Heisterbacherrott im Einsatz.